STIWELL bei Fazialisparese

Erfahrungsberichte

STIWELL Neurorehabilitation | Erfahrungsbericht: Gesichtslähmung

Andreas

"Die Operation meines Hirntumors im Jahr 2000 führte zu einer Lähmung nahezu meiner gesamten Gesichtsmuskulatur. Ich konnte meine Augenlieder und meinen Mund nicht mehr selbständig schließen und verlor die Mimik im Gesicht. Nach 20-jähriger Logopädie, Physiotherapie und einigen Reha-Aufenthalten wurde ich auf das STIWELL med4 Elektrostimulationsgerät aufmerksam. Seit September 2020 verwende ich das Stimulationsgerät regelmäßig und ich sehe nach dieser kurzen Zeit schon einschlägige Therapieerfolge. Einmal im Monat wird das Gerät von meinem Therapeuten auf meine Gesichtsmuskulatur und Fortschritte abgestimmt, ansonsten trainiere ich selbständig von zuhause aus. Durch die Therapie mit dem STIWELL ist es für mich nun wieder möglich, meine Augenlieder fast gänzlich zu schließen. Die Entzündungen im Augenbereich sind dadurch deutlich zurückgegangen und ich benötige weniger Augensalbe, um meine Augen zu befeuchten. Da ich auch meine Mundmuskulatur besser unter Kontrolle habe, fällt mir das Essen und Trinken und auch die Sprache deutlich leichter. Das schönste für mich ist allerdings, dass ich meinen Gesichtsausdruck wieder verändern und somit meine Emotionen besser mimisch zum Ausdruck bringen kann. Das ist auch den Personen in meinem Umfeld positiv aufgefallen. Diese bedeutenden Fortschritte haben für mich zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität geführt und ich bin gespannt was ich mithilfe der Elektrostimulation noch erreichen kann. "

STIWELL Neurorehabilitation | Erfahrungsbericht: peripheren Gesichtslähmung

Ivonne

"Seit 2002 litt ich unter einer kompletten peripheren Gesichtslähmung als Folge einer Hirntumoroperation. Ein hängender Mundwinkel sowie ein unvollständiger Lidschluss machen die Lähmungen im Gesicht einschließlich des Halses deutlich. Ich entschied mich 2009 für eine Muskel-Faszien-Plastik, jedoch blieben der unvollständige Lidschluss sowie die Asymmetrie der Gesichtsbewegungen bestehen.

Im Juli 2018 begann ich nach mehr als 16 Jahren mit der Elektrostimulation zu Hause. Ich stimulierte zweimal täglich für 30 min. Eine Zunahme des Muskelvolumens wirkte sich schon bald deutlich auf die Gesichtssymmetrie aus und ein Unterschied bei Bewegungsfunktionen (z.B. bei gespitzten Lippen) war nicht mehr erkennbar. Ich bin beeindruckt, das hätte ich nach so langer Zeit nicht erwartet. Im Gegensatz zu anderen Elektrostimulations-Geräten ist das STIWELL durch seine Größe sehr handlich, man ist somit flexibler und nicht nur an einen Raum gebunden. Positiv finde ich außerdem die leichte Bedienung und die Möglichkeit, die Kabel mittels Clip etwa am Kragen/ Revers zu befestigen und somit den bestmöglichen Halt der Elektroden zu garantieren."

STIWELL Neurorehabilitation | Erfahrungsbericht: periphere Fazialisparese

Albin

„Nach einer totalen Parotidektomie rechts hatte ich postoperativ eine periphere Fazialisparese mit einem House-Brackmann Score IV (von VI). Bei mir äußerte sich dies besonders dadurch, dass der Lidsenker des rechten Auges nur sehr träge reagierte und ich mein Auge nicht komplett schließen konnte. Auch die Mimik der rechten Stirnseite und rund um das rechte Auge war stark eingeschränkt bzw. gar nicht vorhanden. Außerdem hing der rechte Mundwinkel sichtbar nach unten – nicht nur beim Sprechen oder Lachen.

Ca. 6 Wochen nach der Operation begann ich auf Anraten meines behandelnden Arztes mit einer Elektrostimulation mit einem STIWELL-Gerät: 2 Anwendungen pro Tag (je 30 Minuten für den Augen- bzw. den Mundwinkelbereich). Sehr bald (nach ca. 1-2 Wochen) reagierten die Muskulatur und die Gesichtsnerven auf die elektrischen Reize und eine deutliche Verbesserung sowohl beim Lidsenker als auch im Mundwinkel waren die Folge. Relativ rasch war ich auch wieder in der Lage mein rechtes Auge zu 100% zu schließen und auch der Mundwinkel hing nicht mehr schief.

Nach 3-monatiger (fast) täglicher Anwendung funktionierten Mimik, Lidsenker und Mundwinkelheber wieder so, dass für Außenstehende keine deutliche Beeinträchtigung mehr erkennbar war. Ich selbst war mit der Elektrostimulation mit meinem STIWELL-Gerät in jeder Hinsicht zufrieden (Aufwand, Erfolg) und kann ein solches anderen Patienten mit Fazialisparesen nur eindringlich empfehlen. Ich selbst überlege mir eine weiterführende bzw. nochmalige Therapie mit dem STIWELL-Gerät um auszuloten, ob eine weitere Verbesserung, v.a. in Bezug auf die nach wie vor vorhandene Taubheit im OP-Bereich, erreichbar ist.“

STIWELL Neurorehabilitation | ein HNO-Facharzt berichtet

Ein HNO-Facharzt berichtet...

Dr. med. Gerd Fabian Volk, HNO-Facharzt, berichtet über die Anwendung des STIWELL bei Fazialisparese.

„Ich beschäftige mich seit 2006 in der von Prof. Dr. med. Orlando Guntinas-Lichius geleiteten HNO-Universitätsklinik Jena mit dem Thema Fazialisparese und arbeite seitdem mit dem STIWELL. Davor arbeitete ich während meines Studiums der Humanmedizin in Münster an der Quantifizierung und Verbesserung von Nervenregeneration.

Die mit MED-EL gemeinsam durchgeführte STIWELL-Anwendungsstudie und die daraus resultierenden praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Elektrotherapie in Verbindung mit Biofeedback haben gezeigt, dass die Motivation der Patienten, ein intensives Training zu absolvieren, durch geeignetes Biofeedback gesteigert werden kann.

Dabei ist eine einfache Handhabung verbunden mit motivierenden selbsterklärenden Visualisierungen entscheidend für den Erfolg. Wir arbeiten deshalb mit MED-EL zusammen, um zukünftig spezielle, auf Fazialisparesen zugeschnittene, motivierende Programme anbieten zu können.“

STIWELL Neurorehabilitation | eine Logopädin berichtet

Eine Logopädin berichtet...

Jeannette Schulze, Logopädin, berichtet über die Anwendung des STIWELL bei Fazialisparese.

„Während meiner Tätigkeit im Rehazentrum Wilhelmshaven haben wir Patienten mit zentralen und peripheren Fazialisparesen unterschiedlichen Schweregrades und Dauer der Erkrankung therapieunterstützend mit dem STIWELL behandelt. Genutzt wurden EMG-Biofeedback-Programme sowohl 1-EMG-Kanal als auch 2-EMG-Kanal mit und ohne elektrische Stimulation.

Ein Patient mit zentraler Fazialisparese (Z.n. Schlaganfall) wurde mit der Zielsetzung Koordination behandelt. Der Patient (74J) tolerierte die Behandlung sehr gut. Bei Patienten mit peripherer inkompletter Fazialisparese profitierte und verbesserte sich vor allem die Augenmuskulatur/der Lidschluss. Hier ließ sich direkt nach der Behandlung eine vermehrte und schnellere Bewegung des Lids feststellen.

Das STIWELL ist eine sinnvolle Unterstützung der Therapie von zentralen und peripheren Fazialisparesen – auch bei chronischen Paresen. Schnelle Effekte waren v.a. bei Lidschluss/Lidbewegung sichtbar. Generell tolerierten alle Patienten die Behandlung sehr gut und waren durchwegs interessiert und motiviert in der Therapie.“

Einige der Patienten haben die Therapie mit dem Vorgängermodell des STIWELL durchgeführt.
Bei unseren Erfahrungsberichten handelt es sich um reale Begebenheiten und Erzählungen unserer PatientInnen. Um diese zu schützen wurden auf Wunsch teilweise Stock-Fotos verwendet.

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