Fazialisparese

Albin

Fazialisparese Elektrotherapie

Albin berichtet über seine Behandlungserfolge mit der STIWELL Elektrostimulation bei peripherer Fazialisparese nach einem chirurgischen Eingriff.

„Nach einer totalen Parotidektomie rechts hatte ich postoperativ eine periphere Fazialisparese mit einem House-Brackmann Score IV (von VI). Bei mir äußerte sich dies besonders dadurch, dass der Lidsenker des rechten Auges nur sehr träge reagierte und ich mein Auge nicht komplett schließen konnte. Auch die Mimik der rechten Stirnseite und rund um das rechte Auge war stark eingeschränkt bzw. gar nicht vorhanden. Außerdem hing der rechte Mundwinkel sichtbar nach unten – nicht nur beim Sprechen oder Lachen.

Ca. 6 Wochen nach der Operation begann ich auf Anraten meines behandelnden Arztes mit einer Elektrostimulation mit einem STIWELL-Gerät: 2 Anwendungen pro Tag (je 30 Minuten für den Augen- bzw. den Mundwinkelbereich). Sehr bald (nach ca. 1-2 Wochen) reagierten die Muskulatur und die Gesichtsnerven auf die elektrischen Reize und eine deutliche Verbesserung sowohl beim Lidsenker als auch im Mundwinkel waren die Folge. Relativ rasch war ich auch wieder in der Lage mein rechtes Auge zu 100% zu schließen und auch der Mundwinkel hing nicht mehr schief.

Nach 3-monatiger (fast) täglicher Anwendung funktionierten Mimik, Lidsenker und Mundwinkelheber wieder so, dass für Außenstehende keine deutliche Beeinträchtigung mehr erkennbar war. Ich selbst war mit der Elektrostimulation mit meinem STIWELL-Gerät in jeder Hinsicht zufrieden (Aufwand, Erfolg) und kann ein solches anderen Patienten mit Fazialisparesen nur eindringlich empfehlen. Ich selbst überlege mir eine weiterführende bzw. nochmalige Therapie mit dem STIWELL-Gerät um auszuloten, ob eine weitere Verbesserung, v.a. in Bezug auf die nach wie vor vorhandene Taubheit im OP-Bereich, erreichbar ist.“