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Behandlung und Therapie bei Muskelschwäche

Behandlung und Therapie bei Muskelschwäche (Muskelaufbau)

Die Behandlung und Therapie richtet sich nach den jeweiligen Symptomen und Ursachen der Muskelschwäche:

  • Bei Muskelüberlastung und Muskelverletzungen kann eine Erholungsphase zum Nachlassen der Beschwerden führen. Ein anschließendes regelmäßiges Training bewirkt Muskelaufbau und eine Kräftigung der Muskulatur.
  • Wird die Muskelschwäche durch ungesunde Ernährung ausgelöst, kann die Umstellung der Ernährung oder die Einnahme von Vitaminen, Mineralstoffen usw. eine Linderung der Symptome bewirken.
  • Nach ausgestandenen Infektionskrankheiten kommt die Muskelkraft meist von selbst zurück.
  • Medikamente können bei bestimmten Arten der Muskelschwäche, z.B. Myasthenia gravis pseudoparalytica, zu einer Besserung der Beschwerden führen.

Ist die Muskelschwäche die Folge von

  • Unfall oder Operation, z.B. Verletzung von Kreuzband (Knie), Meniskus, Schulter, Hüfte, Bandscheiben- und Rückenproblemen oder peripheren Nervenschädigungen und inkompletter Querschnittslähmung, die zu einer denervierten (geschwächten) Muskulatur führen können.
  • Erkrankung, z.B. nach Schlaganfall 
  • oder ein Symptom für eine Nerven- und Muskelkrankheit (z.B. multiple Sklerose)

können teilweise mit der Behandlung lediglich die jeweiligen Symptome gelindert, nicht aber die Ursache der Erkrankung therapiert werden.

Zur symptomatischen Therapie der Muskelschwäche (Muskelaufbau) stehen u.a. folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Physiotherapie

Zum Aufbau und zur Kräftigung der Muskelmasse werden regelmäßig Übungen mit oder ohne Geräte unter physiotherapeutischer Anleitung durchgeführt. Als Ergänzung zur konventionellen Physiotherapie können zum Muskelaufbau auch physikalische Behandlungen angewandt werden.

Physiotherapie bei Muskelschwäche
Therapie bei Muskelschwäche

Elektrotherapie

Bei Krankheiten, nach Unfällen oder immobilitätsbedingter Inaktivität atrophiert die Muskulatur. Dieser Vorgang kann mit Hilfe elektrisch induzierter Impulse verzögert, angehalten und die Muskulatur wieder aufgebaut werden. Des Weiteren werden die Kraftausdauer verbessert, die Durchblutung und die Beweglichkeit gefördert. Elektrische Signale bewirken, dass sich die Muskeln  zusammenziehen und dadurch gestärkt werden. Die elektrischen Signale zur Auslösung der Muskelkontraktion werden dabei vom Gerät über Elektroden, die auf der Haut befestigt werden, an den Muskel übertragen.

Ein Abbau der Muskelkraft wird während der Ruhigstellung vermieden und dem Entstehen von muskulären Dysbalancen kann vorgebeugt werden. Die Prophylaxe und Therapie von muskulären Atrophien mittels Elektrostimulation kann dazu beitragen, orthopädische Sekundärschäden zu vermeiden und die Aufenthaltsdauer im stationären Bereich zu verkürzen. Die Wirksamkeit der Elektrotherapie wurde in mehreren Studien nachgewiesen.

Die Elektrotherapie sollte regelmäßig durchgeführt werden. Die Anwendung ist meist sehr einfach und optimal auch für zu Hause geeignet. Nach fachlicher Einweisung in die Handhabung des Gerätes können daher manche Elektrotherapiegeräte auch für die Heimtherapie gemietet werden (siehe Vermietung STIWELL med4).

Elektrotherapie bei Muskelschwäche

Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.